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Pädagogisches Konzept

Frühkindliche Bildung und Förderung

Kinder lernen in jedem Augenblick ihres Lebens. Sie erforschen die Welt, saugen Eindrücke auf und imitieren das Verhalten Erwachsener. Sie lernen, wie ihr eigener Körper funktioniert, wie sie mit anderen kommunizieren können und wie sich Dinge und Materialien anfühlen. Es ist von entscheidender Bedeutung, Kindern fortwährend Möglichkeiten zu eröffnen, um neue Erfahrungen zu machen und Gelerntes zu vertiefen.

Eine der Hauptaufgabe ist es, gemeinsam mit Ihrem Kind auf Entdeckungsreise zu gehen, es anzuleiten und seine Neugier zu wecken. Denn mit jeder neuen Erfahrung, mit jeder erlernten Fähigkeit wachsen Selbstständigkeit und Selbstvertrauen. 

Unser Wochenplaner
Unser Wochenplaner

Sicherheit, Gesundheit und Ernährung als Grundpfeiler der Kindertagespflege

Damit sich Kinder frei und unbeschadet entfalten können, brauchen sie eine sichere Umwelt. Um diese grundlegende Voraussetzung in der Kindertagespflege zu garantieren, treffen wir in unseren Räumlichkeiten in der ZwergenHütte umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen. Zu diesen zählen unter Anderem Steckdosensicherungen und an der Wand befestigte Schränke und Regale. 

Auch die Hygiene spielt eine wesentliche Rolle, schließlich haben wir die Verantwortung, die Verbreitung von Keimen zu verhindern. Eine tägliche Reinigung der Räume ist somit selbstverständlich.

Zur gesunden Entwicklung Ihres Kindes trägt auch eine ausgewogene Ernährung bei. Ich koche abwechslungsreich. Damit beim Essen ruhe einkehrt, essen wir getrennt. So können sich alle Kinder gut auf das Essen konzentrieren. An unserem gemeinsamen Tag essen beide Gruppen in der Küche. Jede Gruppe ist dann abwechselnd für das Frühstück und Mittagessen zuständig. 

 Dabei lernt es spielerisch verschiedene Zutaten und Geschmacksarten kennen. Auf diese Weise wird die natürliche Neugier Ihres Kindes geweckt und es entwickelt Spaß am Essen. Selbstverständlich haben alle Kinder in der ZwergenHütte das Recht, selbst zu entscheiden, was und wie viel sie essen und trinken möchten.

Der Vorteil der kleinen Gruppe

Ein entscheidender Vorteil der Kindertagespflege liegt in der überschaubaren Gruppengröße. Das eröffnet mir die Möglichkeit, eine intensive Bindung zu den einzelnen Kindern aufzubauen und sie individuell zu fördern. Ein weiterer positiver Aspekt ist die Altersmischung, die sowohl kleineren als auch größeren Kindern zugute kommt.


Bewegung, Kreativität und Musik

In meiner Gruppe stehen Spielen und Toben im Zentrum der täglichen Aktivitäten. Vielseitige und kontinuierliche Bewegungserfahrungen helfen den Kindern, ihren Körper und ihre Umwelt besser wahrzunehmen. Neben der Beschäftigung in den Räumen der Kindertagespflege schließt das natürlich auch Ausflüge ins Freie ein. Das Wetter spielt dabei keine übergeordnete Rolle, denn mit geeigneter Kleidung kann auch Regen großen Spaß machen. Im Garten, im Wald, in der Turnhalle oder auf dem Spielplatz gewinnen die Kinder beim Klettern, Rennen, Schaukeln oder Balancieren an Selbstvertrauen. Das fördert eine gesunde Entwicklung verschiedener motorischer Fähigkeiten. Damit sich Ihr Kind unterwegs auch mal eine kleine Pause gönnen kann, habe ich mir einen Krippenwagen angeschafft. Somit können wir flexibel sein und die Nachbarschaft erkunden.

Ich helfe Ihrem Kind dabei, überall etwas Besonderes zu entdecken und seiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Wir werden viel malen, basteln, kneten uvm.

 In der Natur finden sich überall Materialien zum Basteln und Spielen. Das Wichtigste ist dabei, dass Ihr Kind stets Freude an den Aktivitäten empfindet. Es lernt aus dem Spaß heraus, durch kreative Spiele für alle Sinne, zu denen neben dem Basteln mit verschiedenen Materialien auch Experimente mit Farben oder das Kennenlernen von Musikinstrumenten zählen.

Überhaupt ist Musik ein wichtiger Bestandteil der kindlichen Entwicklung. Gemeinsam und wiederholt gesungene Lieder helfen dabei, den Wortschatz zu erweitern. Instrumenten durch Neugier und Ausprobieren Töne zu entlocken, sorgt immer für fröhliche Gesichter. Eine musikalische Erziehung fördert aber nicht nur die sprachliche Entwicklung Ihres Kindes, auch das Rhythmusgefühl und die Merkfähigkeit werden entscheidend gestärkt.

Im Guten Morgen Kreis werden wir unser Willkommenslied singen, der Jahreszeit entsprechend auch neue Lieder erlernen.

Die Eingewöhnung als sanfter Start in den neuen Lebensabschnitt

Die Eingewöhnungsphase Ihres Kindes ist eine sensible und besondere Zeit. Viele neue Eindrücke, eine ungewohnte Umgebung, neue Kinder, neuer Alltag und eine neue Bezugsperson. 

Deshalb gestalten wir die Eingewöhnung sanft, schrittweise, strukturiert und orientiert an dem Bedürfnis Ihres Kindes.

Die Eingewöhnungszeit dauert je nach Bedarf von Kindern und Eltern zwischen einer und vier Wochen. Diese Phase der Veränderung sollte behutsam eingeleitet werden. 

Beginn der Eingewöhnung

Die Eingewöhnung startet bei mir grundsätzlich an einem Mittwoch. Dies hilft, Überforderungen zu vermeiden. Eine komplette Woche ist für den Anfang zu lang.

Eine feste Bezugsperson (Mama, Papa, Oma oder Opa) begleitet das Kind in dieser Zeit. 

Erste Phase: Kennenlernen und Sicherheit gewinnen

In der ersten Zeit besucht Ihr Kind die ZwergenHütte täglich von 8-10 Uhr.

In dieser Phase steht das kennenlernen, beobachten und erkunden im Vordergrund.

Ihr Kind kann frei spielen, die Räume entdecken, die anderen Kinder und mich kennenlernen, am Morgenkreis mit teilnehmen, gemeinsam mit uns frühstücken und bei Aktionen (z.B. malen, backen uvm. ) mit machen.

Während dieser Zeit liegt die Aufsichtspflicht noch bei Ihnen (der Bezugsperson).

Ich nehme behutsam Kontakt durch kleine Spielversuche auf. Schritt für Schritt baue ich eine vertrauensvolle Beziehung zu Ihrem Kind auf.

Erste Trennung:

Etwa anderthalb Wochen nach Beginn der Eingewöhnung, wagen wir die erste Trennung. Nach dem Frühstück (ca. 9-10Uhr) gehen Sie. Sie gehen selbstsicher und selbstbewusst zu Ihrem Kind und verabschieden sich kurz (z.B. mit einem Kuss). Näher Informationen finden Sie in meiner Rubrik Ratgeber (in kürze Verfügbar)

Ihr Kind bleibt in dieser Zeit in meiner Begleitung.

Schrittweise Ausdehnung der Betreuungszeit:

Die Trennungszeiten werden anschließend behutsam gesteigert.

Ziel ist es bis Freitag die Zeit bis nach dem Mittagessen gemeinsam zu verbringen.

Letzte Phase: Schlafen in der Eingewöhnung

Die Schlafenzeit bildet den letzten Schritt der Eingewöhnung.

Erst wenn sich Ihr Kind auch hierbei sicher fühlt und alle vorherigen Phasen gut gemeistert hat, gilt die Eingewöhnung als abgeschlossen. 

Der Beitrag der Eltern in der täglichen Zusammenarbeit

Der enge Kontakt mit den Eltern ist bei meiner Arbeit von großer Bedeutung. Die kleinen Betreuungsgruppen in der Kindertagespflege sind dabei ein großer Vorteil, weil bei Abgabe und Abholung Ihres Kindes oft Zeit für einen kurzen Austausch bleibt. Die gute Zusammenarbeit zwischen Eltern und mir wird auch durch regelmäßige Elternabende oder gemeinsamen Aktionen gefördert.

   

Die Wichtigkeit eines strukturierten Tagesablaufs

Für die Entwicklung Ihres Kindes sind wiederkehrende Muster und strukturierte Tagesabläufe wichtig. Neben flexiblen Zeiten für freies Spielen und Toben nimmt das gemeinsame Essen in der Gruppe eine wesentliche Funktion ein. Wichtige Rituale wie unser schöner Morgenkreis und natürlich die Geschichte vor dem Mittagsschlaf haben dabei ihren festen Platz und bilden wiederkehrende Muster in der ansonsten vielseitig gestalteten Tagesplanung.

Unser Tagesablauf:

7-8 Uhr alle Kinder kommen an

Zwischen 8 und 8:20 Uhr Freies Spiel, kreative Zeit, Spiel und Bewegung.....

8:30 Morgenkreis

8:45 Uhr Frühstück

nach dem Frühstück gehen wir alle ins Badezimmer zum Waschen und Windelwechseln,

wenn wir damit fertig sind...

- gehen wir in den Garten,

- gehen in die Turnhalle

- fahren mit dem Krippenwagen in den Wald,

- machen unsere schöne Kreativezeit,

- backen in der Küche oder

- spielen, tanzen, lesen, bewegen uns.

10:45 Uhr auf geht es in die Küche zum Kochen.

Ich mache die Kinder fertig für den Mittagschlaf. 

Vor dem Mittagschlaf lese ich den Zwergen noch eine Geschichte vor und wir singen ein Gute Nacht Lied.

Zwischen 11:45-13:00 Uhr ist dann Schlummerzeit. 

Bis 14 Uhr oder 14:30 Uhr ist Abholzeit.