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Pädagogisches Konzept

Der Vorteil in meiner kleinen Gruppe

In einer kleinen Gruppe erleben Kinder besonders viel Nähe, Geborgenheit und individuelle Aufmerksamkeit. Ich habe die Möglichkeit, jedes Kind ganz bewusst wahrzunehmen – mit seinen Bedürfnissen, seinem eigenen Tempo und seiner Persönlichkeit. So entsteht eine vertrauensvolle Beziehung, die gerade für die Kleinsten eine wichtige Grundlage für ihre Entwicklung ist.

Durch die überschaubare Gruppengröße herrscht eine ruhige, familiäre Atmosphäre. Der Alltag kann flexibel gestaltet werden und ich kann spontan auf die Stimmung und die Interessen der Kinder eingehen. Das gibt Sicherheit und stärkt das Selbstvertrauen.

Im Vergleich zu einer großen Krippengruppe profitieren die Kinder von weniger Reizen, weniger Lärm und einem geschützten Rahmen, in dem sie sich in ihrem eigenen Tempo entfalten dürfen. Konflikte können achtsam begleitet werden und jedes Kind bekommt den Raum, den es gerade braucht.

So entsteht ein Ort, an dem sich Ihr Kind gesehen, gehört und geborgen fühlen darf.



Frühkindliche Bildung und Förderung

Kinder lernen in jedem Augenblick ihres Lebens. Sie erforschen die Welt, saugen Eindrücke auf und imitieren das Verhalten Erwachsener. Sie lernen, wie ihr eigener Körper funktioniert, wie sie mit anderen kommunizieren können und wie sich Dinge und Materialien anfühlen. Es ist von entscheidender Bedeutung, Kindern fortwährend Möglichkeiten zu eröffnen, um neue Erfahrungen zu machen und Gelerntes zu vertiefen.

Eine der Hauptaufgabe ist es, gemeinsam mit Ihrem Kind auf Entdeckungsreise zu gehen, es anzuleiten und seine Neugier zu wecken. Denn mit jeder neuen Erfahrung, mit jeder erlernten Fähigkeit wachsen Selbstständigkeit und Selbstvertrauen. 


Unser Wochenplaner
Unser Wochenplaner

Sicherheit, Gesundheit und Ernährung als Grundpfeiler der Kindertagespflege

Damit sich Kinder frei, fröhlich und unbeschwert entfalten können, brauchen sie eine Umgebung, in der sie sich sicher und geborgen fühlen. 
In unseren Räumlichkeiten der ZwergenHütte schaffen wir genau diesen geschützten Rahmen. 
Umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen – wie Steckdosensicherungen sowie fest an der Wand angebrachte Schränke und Regale – geben den Kindern den nötigen Schutz, um neugierig die Welt zu entdecken.
Auch Hygiene liegt uns sehr am Herzen, denn wir tragen Verantwortung für das Wohl aller Kinder. Eine sorgfältige und tägliche Reinigung unserer Räume ist für uns selbstverständlich, um die Verbreitung von Keimen zu vermeiden und eine gesunde Umgebung zu gewährleisten.
Für eine gesunde Entwicklung spielt auch die Ernährung eine wichtige Rolle.
Das Frühstück:
Jedes Kind bringt von Zuhause sein Frühstück mit.
Am Freitag teilen wir unser Frühstück. So entsteht ein kleinen Buffet für die kleinen Zwerge. 
Mittagessen:
Ich koche für meine Gruppe abwechslungsreich und mit viel Freude.
Von Gemüsesuppe bis Pfannkuchen ist alles dabei.
Am Freitag frage ich immer abwechselnd ein Kind was ich Montag kochen soll. So werden die Kleinen mit einbezogen und Wünsche werden erfüllt.
Von Montag bis Donnerstag essen wir in unserem Gruppenraum (getrennt von der anderen Gruppe).
An unserem gemeinsamen Tag essen beide Gruppen zusammen in der Küche. Abwechselnd übernimmt jede Gruppe die Gestaltung vom Mittagessen.
Beim Essen entdecken die Kinder spielerisch verschiedene Zutaten und Geschmacksrichtungen. So wird ihre natürliche Neugier geweckt und sie entwickeln Freude am Ausprobieren. Besonders wichtig ist mir dabei: Jedes Kind darf selbst entscheiden, was und wie viel es essen und trinken möchte – denn ein achtsamer Umgang mit dem eigenen Körper beginnt schon im Kleinen. Ich motiviere die Kinder, aber kein Kind wird gezwungen etwas zu probieren.
Obst und Gemüse Liste:
Jede Woche ist eine Familie an der Reihe und bringt am Montag frisches Obst und Gemüse für meine kleine Gruppe mit. 
Nach dem Mittagschlaf gibt es immer einen bunten und gesunden Teller mit verschiedenen Obst und Gemüse Sorten. Die Kleinen dürfen dabei auch mitentscheiden, welches Obst und Gemüse ich frisch aufschneide – so erleben sie Mitbestimmung im Alltag und spüren, dass ihre Wünsche gehört werden.

Bewegung, Kreativität, Musik und unser Morgenkreis

In meiner Gruppe stehen Spielen und Toben im Zentrum der täglichen Aktivitäten. Vielseitige und kontinuierliche Bewegungserfahrungen helfen den Kindern, ihren Körper und ihre Umwelt besser wahrzunehmen. Neben der Beschäftigung in den Räumen der Kindertagespflege schließt das natürlich auch Ausflüge ins Freie ein. Das Wetter spielt dabei keine übergeordnete Rolle, denn mit geeigneter Kleidung kann auch Regen großen Spaß machen. Im Garten, im Wald, in der Turnhalle oder auf dem Spielplatz gewinnen die Kinder beim Klettern, Rennen, Schaukeln oder Balancieren an Selbstvertrauen. Das fördert eine gesunde Entwicklung verschiedener motorischer Fähigkeiten. Damit sich Ihr Kind unterwegs auch mal eine kleine Pause gönnen kann, habe ich mir einen Krippenwagen angeschafft. Somit können wir flexibel sein und die Nachbarschaft erkunden.

Ich helfe Ihrem Kind dabei, überall etwas Besonderes zu entdecken und seiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Wir werden viel malen, basteln, kneten uvm.

 In der Natur finden sich überall Materialien zum Basteln und Spielen. Das Wichtigste ist dabei, dass Ihr Kind stets Freude an den Aktivitäten empfindet. Es lernt aus dem Spaß heraus, durch kreative Spiele für alle Sinne, zu denen neben dem Basteln mit verschiedenen Materialien auch Experimente mit Farben oder das Kennenlernen von Musikinstrumenten zählen.

Überhaupt ist Musik ein wichtiger Bestandteil der kindlichen Entwicklung. Gemeinsam und wiederholt gesungene Lieder helfen dabei, den Wortschatz zu erweitern. Instrumenten durch Neugier und Ausprobieren Töne zu entlocken, sorgt immer für fröhliche Gesichter. Eine musikalische Erziehung fördert aber nicht nur die sprachliche Entwicklung Ihres Kindes, auch das Rhythmusgefühl und die Merkfähigkeit werden entscheidend gestärkt.

Unser Morgenkreis – ein liebevolles Ritual zum Ankommen

Jeden Morgen beginnen wir unseren Tag gemeinsam im Morgenkreis. Dieses feste Ritual schenkt den Kindern Orientierung, Sicherheit und ein Gefühl von Gemeinschaft. In ruhiger und vertrauter Atmosphäre kommen wir an, begrüßen uns mit einem Lied und starten bewusst miteinander in den Tag.

Spielerisch lernen die Kinder die Wochentage und Farben kennen, singen Begrüßungslieder und entdecken anhand von Bildern unseren Tagesablauf. Jedes Kind besitzt ein eigenes kleines Foto, das es in unser ZwergenHütten-Haus kleben darf – so wird sichtbar: Ich bin da. Ich gehöre dazu.

Im Morgenkreis greifen wir Projekte wieder auf, lernen neue Fingerspiele, singen, lachen und tauschen uns aus. Die wiederkehrenden Abläufe geben den Kindern Halt und stärken ihr Rhythmusgefühl sowie ihr Gemeinschaftsempfinden.

Gleichzeitig ist mir wichtig, ganz individuell auf meine kleinen Zwerge einzugehen. An Tagen, an denen viel Ruhe und Nähe gebraucht werden, gestalten wir den Morgenkreis kürzer und sanfter. Wenn die Kinder vertieft und aufmerksam sind, darf er auch einmal länger dauern. Ich achte feinfühlig auf die Stimmung und Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes – denn jedes Kind ist einzigartig.

So wird unser Morgenkreis zu einem liebevollen Start in den Tag, voller Geborgenheit, Mitbestimmung und gemeinsamer Freude. 

Am gemeinsamen Tag (Freitags) machen wir den Morgenkreis mit der anderen Gruppe zusammen.


Die Eingewöhnung als sanfter Start in den neuen Lebensabschnitt

Die Eingewöhnungsphase Ihres Kindes ist eine sensible und besondere Zeit. Viele neue Eindrücke, eine ungewohnte Umgebung, neue Kinder, neuer Alltag und eine neue Bezugsperson. 

Deshalb gestalten wir die Eingewöhnung sanft, schrittweise, strukturiert und orientiert an dem Bedürfnis Ihres Kindes.

Die Eingewöhnungszeit dauert je nach Bedarf von Kindern und Eltern zwischen einer und vier Wochen. Diese Phase der Veränderung sollte behutsam eingeleitet werden. 

Beginn der Eingewöhnung

Die Eingewöhnung startet bei mir grundsätzlich an einem Mittwoch. Dies hilft, Überforderungen zu vermeiden. Eine komplette Woche ist für den Anfang zu lang.

Eine feste Bezugsperson (Mama, Papa, Oma oder Opa) begleitet das Kind in dieser Zeit. 

Erste Phase: Kennenlernen und Sicherheit gewinnen

In der ersten Zeit besucht Ihr Kind die ZwergenHütte täglich von 8-10 Uhr.

In dieser Phase steht das kennenlernen, beobachten und erkunden im Vordergrund.

Ihr Kind kann frei spielen, die Räume entdecken, die anderen Kinder und mich kennenlernen, am Morgenkreis mit teilnehmen, gemeinsam mit uns frühstücken und bei Aktionen (z.B. malen, backen uvm. ) mit machen.

Während dieser Zeit liegt die Aufsichtspflicht noch bei Ihnen (der Bezugsperson).

Ich nehme behutsam Kontakt durch kleine Spielversuche auf. Schritt für Schritt baue ich eine vertrauensvolle Beziehung zu Ihrem Kind auf.

Erste Trennung:

Etwa anderthalb Wochen nach Beginn der Eingewöhnung, wagen wir die erste Trennung. Nach dem Frühstück (ca. 9-10Uhr) gehen Sie. Sie gehen selbstsicher und selbstbewusst zu Ihrem Kind und verabschieden sich kurz (z.B. mit einem Kuss). Näher Informationen finden Sie in meiner Rubrik Ratgeber (in kürze Verfügbar)

Ihr Kind bleibt in dieser Zeit in meiner Begleitung.

Schrittweise Ausdehnung der Betreuungszeit:

Die Trennungszeiten werden anschließend behutsam gesteigert.

Ziel ist es bis Freitag die Zeit bis nach dem Mittagessen gemeinsam zu verbringen.

Letzte Phase: Schlafen in der Eingewöhnung

Die Schlafenzeit bildet den letzten Schritt der Eingewöhnung.

Erst wenn sich Ihr Kind auch hierbei sicher fühlt und alle vorherigen Phasen gut gemeistert hat, gilt die Eingewöhnung als abgeschlossen. 


Die Wichtigkeit eines strukturierten Tagesablaufs

Für die Entwicklung Ihres Kindes sind wiederkehrende Muster und strukturierte Tagesabläufe wichtig. Neben flexiblen Zeiten für freies Spielen und Toben nimmt das gemeinsame Essen in der Gruppe eine wesentliche Funktion ein. Wichtige Rituale wie unser schöner Morgenkreis und natürlich die Geschichte vor dem Mittagsschlaf haben dabei ihren festen Platz und bilden wiederkehrende Muster in der ansonsten vielseitig gestalteten Tagesplanung.

Unser Tagesablauf:

7-8 Uhr alle Kinder kommen an

Zwischen 8 und 8:20 Uhr Freies Spiel, kreative Zeit, Spiel und Bewegung.....

8:30 Morgenkreis

8:45 Uhr Frühstück

nach dem Frühstück gehen wir alle ins Badezimmer zum Waschen und Windelwechseln,

wenn wir damit fertig sind...

- gehen wir in den Garten,

- gehen in die Turnhalle

- fahren mit dem Krippenwagen in den Wald,

- machen unsere schöne Kreativezeit,

- backen in der Küche oder

- spielen, tanzen, lesen, bewegen uns.

10:45 Uhr auf geht es in die Küche zum Kochen.

Ich mache die Kinder fertig für den Mittagschlaf. 

Vor dem Mittagschlaf lese ich den Zwergen noch eine Geschichte vor und wir singen ein Gute Nacht Lied.

Zwischen 11:45-13:00 Uhr ist dann Schlummerzeit. 

Bis 14 Uhr oder 14:30 Uhr ist Abholzeit.


Zusammenarbeit mit den Eltern - gemeinsam für Ihr Kind

Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Ihnen als Eltern ist mir besonders wichtig. Sie bildet die Grundlage für eine gute Begleitung Ihres Kindes. Offenheit, Ehrlichkeit und gegenseitiger Respekt schaffen eine stabile Vertrauensbasis, auf der sich Ihr Kind sicher und geborgen entwickeln kann.

Der tägliche Austausch beim Bringen und Abholen ist für mich ein wertvoller Moment. Hier nehmen wir uns Zeit für kurze Gespräche über Erlebnisse, besondere Situationen oder kleine Entwicklungsschritte. So bleiben wir miteinander im engen Kontakt und können gemeinsam auf die Bedürfnisse Ihres Kindes eingehen.

Zusätzlich stehen wir über unsere WhatsApp-Gruppe in Verbindung. Dort teile ich wichtige Informationen, kleine Erinnerungen oder organisatorische Hinweise – unkompliziert und zeitnah.

Einmal im Monat erhalten Sie außerdem einen liebevoll gestalteten Monatsbrief. Darin informiere ich über wichtige Termine, besondere Ereignisse, aktuelle Projekte und kleine Einblicke in unseren Alltag. So dürfen auch Sie ein Stück ZwergenHütten-Leben miterleben.

Mir liegt es am Herzen, dass Sie sich jederzeit gut informiert, gehört und ernst genommen fühlen – denn nur gemeinsam können wir Ihrem Kind den bestmöglichen Start ermöglichen.